Algemeines zum Kurort
Die Region Altai auf der Karte Russlands PDF Print E-mail
Written by Natalia Popowa   
Die Region Altai liegt fast im Zentrum Russlands, im Südosten West-Sibiriens, zwischen der Westsibirischen Ebene, der grössten Tiefebene der Welt, und dem Altaigebirge. Ihre Fläche beträgt rund 168.000 km² die verwaltungstechnisch in 60 Rayons (Bezirke) untergliedert werden. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 500 km, von West nach Ost sind es 560 km. Im Norden der Region schließt sich das Nowosibirsker Gebiet und im Osten das Kemerewo an. Im Südosten grenzt die Region Altai an die Republik Altai, die bis 1991 als autonomes Gebiet Bestandteil der Region Altai war. Im Süden und Westen grenzt die Region an die Grenze zu Kasachstan. Die Bevölkerung der Region beträgt 2,65 Mio. Einwohner, die zu 80 verschiedenen Nationalitäten, Völkern und Stämmen gehören. Hauptstadt der Region, die 1730 als kleine Hüttensiedlung gegründet wurde, ist die Stadt Barnaul. Außer Barnaul gibt es auf dem Gebiet der Region noch 11 weitere Städte: Belokuricha, Alejsk, Bijsk, Gornjak, Sarinsk, Smeinogorsk, Nowoaltajsk, Rubzowsk, Kamen-am-Ob, Slawgorod und Jarowoje. Barnaul liegt etwa 2.500 km von Moskau entfernt. Die Fahrt mit dem Zug von Moskau dauert etwa 54 Stunden. Ein Linienflieger braucht für diese Strecke üblicherweise dreieinhalb Stunden. Der Zeitunterschied zur mitteleuropäischen Zeit beträgt fünf Stunden. Die Altai-Region als administrative Einheit des Landes existiert seit 1937.
Region Altai in Russland
 
Belokuricha PDF Print E-mail
Written by Natalia Popowa   

1867 gegründet, ist Belokuricha von einem kleinen unkomfartablen Ort mit Holzhäusern und Heilbädern zu einer Kurstadt mit einer Bevölkerung von 15,5 Tausend und mit einer gut entwickelten Infrastruktur geworden.

Die Einrichtungen für Diagnostik und Behandlung befinden sich auf Weltniveau. Es entwickelten sich die Kurfachrichtungen für die Heilung von Herz- und Kreislaufstörungen, einschließlich der Rehabilitation von Kranken, die einen Herzinfarkt hatten; Nervenkrankheiten; Krankheiten der Bewegungsorgane; Erkrankungen im Bereich Atmungs- und Verdauungsorgane sowie für Geschlechtskrankheiten und hormonale Störungen bei Männern und Frauen.

Eine erfolgreiche Kurbehandlung sollte mit einer guten Freizeitgestaltung gehen: Skifahren, Wanderungen, Ausflüge, Fahrten mit Pferdekutschen, Tennisspiele u.a. Sogar für die Erholung mit der Ganzen Familie findet man hier alles Nötige.

Immer beliebter werden in letzter Zeit nichttraditionelle Behandlungsarten wie zum Beispiel die Chinesische Medizin oder die Volksmedizin. Die größten Kuranstalten bieten Bäder mit Hirschhornauszügen, Phytodampfsaunen sowie Räumlichkeiten für homöopatische Behandlung und Akupunktur.

In Belokuricha bestehen auch ausgezeichnete Bedinungen für die Organisation und Durchführung von Kongressen und Symposien sowohl auf der regionalen als auch auf der internationalen Ebene.

 
Geografische Lage des Kurorts PDF Print E-mail
Written by Natalia Popowa   
Der Kurort Belokuricha liegt im Südosten Sibiriens in der Vorgebirgsebene des Altai-Gebirges, etwa auf demselben Breitengrad mit Dresden. Von Belokuricha aus ist es nach Süden nicht weit ins Gebirge und zum höchsten Altai-Gipfel, dem 4.506 m hohen Belucha. Sehr gut zu erreichen ist Belokuricha von den Flughäfen Nowosibirk und von Barnaul, der Hauptstadt der Altai-Region. Zunächst entlang am Ob gelangen Sie von hier nach ca. 6 bzw. 4 Stunden mit Bus, Bahn oder Mietwagen zwischen Irtysch und Ob in das schöne Tal von Belokuricha. Das Städtchen bietet mit ca. 13.000 Einwohnern alles, was man für einen erholsamen Urlaub braucht. Gemäßigt kontinentales Vorgebirgsklima mit bis zu 21° C Durchschnittstemperatur im Juli und bis zu - 21° C durchschnittlich im Januar. Die Ebene Belokurichas
bietet im Sommer nahezu ebenso viele Sommertage wie die südliche Krim. Entdecken Sie die einzigartige Steppen und Gebirgsregion um Belokuricha beim Wandern, Rafting, Paragliding, Alpin-Ski, Langlauf oder Schneeschuhwandern. Oder genießen Sie einfach die vielenThermaleinrichtungen Belokurichas, einer der bedeutendsten russischen Kurorte.




 
Skiurlaub in Belokuricha PDF Print E-mail
Written by Natalia Popowa   

Der führende sibirische Kurort "Belokuricha" ist eine lebhafte Stadt mit ausgezeichneter touristischer Infrastruktur und unverkennbarer ländischer Note.

Im Zeitraum von Mitte November bis Mitte März wird Belokuricha zum Wintersportzentrum der Region. Es gibt Abfahrt-Strecken und Snowboard-Pisten mit Abendbeleuchtung für jeden Geschmack: sowohl für die Anfänger als auch für Profis. Ausleihstation der Bergskiausrüstung sowie Bergskitrainer, Cafes und Restaurants warten auf die Gäste.

Das milde Klima des Kurorts macht den Skiurlaub gemütlich und unvergesslich.

Sein wichtiger Vorteil besteht darin, dass die Aufzüge ganz in der Nähe des Sanatoriums liegen.

Anzahl der Aufzüge:

  • 4 Schlepplifte (700 - 900 m)
  • 1 Sesselbahn (2040 m)

Gesamte Pistenlänge - 25 km.

Durchlaßmöglichkeit - 3000 Personen pro Stunde.

 
Die Skipisten PDF Print E-mail
Written by Natalia Popowa   
  1. Skipiste "Zerkowka/Blagodat" Der Zerkowka bietet durch 1 Sesselbahn ein optimales Skivergnügen. Die Fahrt nach oben dauert 15 m, die Pistenlänge - 2600 m, der Höhenunterschied liegt bei 550 m. Oben ist die Piste sehr schmal und besteht aus 2 "Treppen", jede Treppe wird breiter und steiler. Dieser Teil der Piste heißt "Blagodat". Die Pistenlänge 1350 m bei knapp 330 m Höhenunterschied. Es fehlt eine künstliche Beleichtung.
  2. Skipiste "Katun" Für die guten Fahrer bietet die Skipiste "Katun" eine Herausforderung. Die Piste ist künstlich beschneibar.
  3. Skipiste "Altai" Die Piste ist für die Anfänger und besonders für die Kinder gut geeignet. Das Skigebiet bietet 1 Schlepplift, den sie auf die Piste (830 m) bringt bei 146 Höhenunterschied.
  4. Skipiste "Avrora" Avrora liegt nördlich an einem ruhigen und sonnigen Ort. Die Pistenlänge - 900 m beim Höhenunterschied - 175 m.
 
Heilanzeige PDF Print E-mail
Written by Natalia Popowa   

Der Kurort Belokuricha nimmt Kranke mit folgenden Erkrankungen auf:

Herz und Kreislauferkrankungen

Rheumatismus in unaktiver Phase, rheumatische Myokarditis-Sklerose; ischämische Herzkrankheit mit Stenokardie-Anstrengung der ersten und zweiten funkzionellen Klasse; Mitralklappenfehler ohne ausgeprägte Stenose mit Kreislaufstörungen nicht höher als der 1.Stufe; Myokardiodystrophie; Hypertonie des ersten und zweiten Stadiums; die Resterscheinungen von infektionsallergischer Myokarditis; postthrombophlebitisches Syndrom u.a.

Erkrankungen des Nervensystems

Neurasthenie; vegetative Disfunktionen; Neurosen; Radikulitis nach 3-4 Monaten der Verschlimmerung; Neuralgie traumatischer Herkunft u.a.

Erkrankungen des endokrinologischen Systems und des Stoffwechsels

Chronische Entzündung der Schilddrüse ohne Tuberkulose; Zuckerkrankheit leichter und mittlerer Stärke, Podagra; Übergewicht.

Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates

Rheumartige Arthritis in unaktiver Phase; Osteochondrose der Wirbelsäule; Arthrosen.

Allgemeine Anzeige für Kinderheilung

Chronische Krankheiten der Atmungsorgane; raspiratorische Allergose; Hautkrankheiten; Folgen eines Schädel- und Hirntraumas; Neurose.

 
Kurortsgeschichte PDF Print E-mail
Written by Natalia Popowa   

Im Jahr 1867 im Dorf Nowo-Belokuricha wurden zuerst heiße Mineralquellen von den Bauern Kasantsew und Gudkow entdeckt. Es wurde vorläufig noch keine chemische Analyse durchgeführt, es wurde aber festgestellt, dass das Wassser alkalisch - schwefelig ist, gleich den Kaukasus Quellen. Darum gilt das Jahr 1867 als Geburtsjahr des Kurorts "Belokuricha".

Mit der Zeit wurden in Belokuricha ein Gebäude für Heilbäder, ein Hotel und eine Kantine von Unternehmern errichtet.

1908 baute die Dorfgemeinschaft die erste Abteilung, die 8 Bäder hatte.

Anfang der 20-er entstanden da Bürogebäude, Kantine, Ambulanz und Solarium.

1928 wurden eine Wasserheilanstalt für 24 Bäder und eine Poliklinik errichtet.

1931 - 1943 wurden Holzhäuser mit den ersten Schlafräumen gebaut.

Die Idee der Errichtung eines modernen Kurorts gehört dem namhaften Staatsmann und Mittelmaschinenbauminister E.P. Slawskij. Die Geburt des Projekts "Das grosse Belokuricha" wird mit seinem Namen verknüpft und ist schon in bedeutender Masse verwirklicht.

 
Die Heilfaktoren des Kurorts PDF Print E-mail
Written by Natalia Popowa   

Zu den natürlichen Heilfactoren des Kurorts gehören: Mikroklima, die Berglandschaft und die Minerallwasserquellen. Das Klima ist durch folgende Besonderheiten gekennzeichnet: ein milder Winter mit kurzzeitigen Frösten, die mit häufigem Tauwetter wechseln; ein nicht heißer Sommer; warmes Wetter in den Frühlings- und Herbstmonaten; Beständigkeit des Luftdruckes; eine grosse Anzahl von klaren und sonnigen Tagen im Jahr.

Der Anteil von leichten Luftionisatoren in Belokuricha (der wichtigste Heilfaktor der Gebirgsluft) in einer Höhe von 1014 bis 2400 ist zweimal höher als der im weltweit bekannten Kurort "Davos". Die erhöhte Ionisation der Luft wirkt positiv auf den Allgemeinzustand des Kranken.

Dank dieser Klimabesonderheiten gedeihen im Vorland des Gebirges und auf den Hügeln der Region verschiedene Früchte und Beeren. Anfang November liegt bereits eine geschlossene Schneedecke über dem Land, die Ende März - Anfang April sehr schnell taut.

 Das stickstoff- und kieselhaltige Thermalwasser dringt an die Erdoberfläche mit einer Temperatur von 30 - 42°C und enthält eine geringe Menge von Radon (0,2 kB/l), viel Stickstoff (25 Prozent), Fluor (18 mg/l), Kieselsäure (60 mg/l) und verschiedene Mikroelemente. Das Alkalinwasser (ph 9,5) hat eine Mineralisation von 0,3 g/l.

 

 
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